messenger


Der Anfang von messenger

von Achim.

Ende Oktober 1988 stieß ein Kohlenlaster am Checkpoint Charlie eine dicke, schwarze Rußwolke aus, als er einen Papa mit Sohn auf dem Rad überholte. Der kleine Junge auf dem Gepäckträger drehte angewidert den Kopf zur Seite und beide hielten die Luft an.

Diese Beobachtung gab Achim Beier den Impuls, die Berliner Kurierzentrale names messenger ins Leben zu rufen.

Achim Beier war damals Projektbetreuuer für eine hessische Anlagenbaufirma und fuhr als exclusiver Kurier Architekturpläne von der Lichtpauserei in Kreuzberg zur Baustelle Reuter West. Seine Erfahrungen inspirierten ihn bei der konkreten Umsetzung seiner Idee.

Das Ziel war klar und deutlich: Achim wollte eine ökologisch hilfreiche Dienstleistungsfirma erschaffen. Kurze Zeit später besuchte er alle Fahrradkurierdienste, die er im Herbst ´88 finden konnte, um Ideen und Erfahrungen auszutauschen. In Köln, München und Wien. Alle gaben ihm vertrauensvoll eine Menge Knowhow mit auf den Weg (Vielen Dank dafür von Herzen) und so nahm die Vision im Winter 88/89 Gestalt an:

Möglichst viele Transporte mit Fahrrad oder Motorrad, größere Güter und weitere Strecken mit abgasarmen Autos, das Ganze ökonomisch und effizient organisiert.

Am 3. April 1989 startete das hochmotivierte messenger-Team eine Kurierdienstbewegung für das ganze Land.

Viele Jahre später bekam dieses anspruchsvolle Bestreben einen ökologischen Namen: Nachhaltigkeit.

Dieser Geist verbindet und leitet uns seitdem aus tiefer Verbundenheit.